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Ich halte es jedoch unter den Bedingungen dieser Welt für falsch und illusorisch, gänzlich auf jede staatliche Organisationsform verzichten zu wollen. Was abgeschafft werden muss, ist der Staat als Herrschaftsinstrument.

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Waren die Dekabristen der entscheidende Wendepunkt für die Entstehung der Westler im Gegensatz zu den Slawophilen?

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Ich betrachte den Kapitalismus als eine Verschwörung, die in Form eines Waren- und Kapitalfetischs und eines Geldfetischs mehr oder weniger absichtlich tief in den menschlichen Geist auf der ganzen Welt, unabhängig von seiner Nationalität oder Glaubensrichtung, eingedrungen ist. Diese Verschwörung bestimmt, wie sich die Menschen unterzuordnen haben, und veranlasst dies über den Fetisch.

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Kant ist einer der Größten. „… Seine Lehre von den Antinomien in der Vernunft und dem transzendentalen Schein (in der transzendentalen Dialektik erörtert), der von der Vernunft hervorgerufen wird" (mein erster Thread). Diese Lehre hat philosophische Konsequenzen zur Folge, um deren Bedeutung gerade hier bei uns im Westen bis heute noch gerungen wird.

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Nach dieser Lektüre denke ich, dass Kant sich hier weniger von seiner Unbestechlichkeit zeigt – rassistisch veraltete Vorstellungen, kritiklose Verwendung des Begriffs Bürger, fragwürdige Empfehlung, "sich klug in der bürgerlichen Gesellschaft zu bewegen". Ferner halte ich die pragmatistische Ausrichtung der Philosophie heutzutage für eine kranke Erscheinung.

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Immanuel Kants Werk
"Anthropologie in pragmatischer Hinsicht"
wurde 1798 veröffentlicht. Es behandelt den Menschen nicht aus einer rein biologischen oder metaphysischen Perspektive, sondern aus einer pragmatischen: Es geht darum, was der Mensch aus sich selbst als frei handelndem Wesen machen kann und will.

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Ich stimme Ihnen zu: Tiere besitzen nicht die Freiheit und die erforderlichen intellektuellen Voraussetzungen, um, wie der Mensch, in transzendentalen Kategorien denken zu können. Das Entscheidende ist jedoch nach meiner Ansicht: Das Tier kann die Idee vom Menschen als existenzielles Zentrum, als eine Einheit von Mikrokosmos und Mikrotheos, in sich nicht im vollen Umfang realisieren, genauer gesagt inkarnieren, weil es kein Mensch ist.

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Dem stimme ich nicht zu. Wenn dem Menschen jeglicher Sinn im Leben abhandenkommt, geht er zugrunde. In der Tiefe eines jeden lebendigen Wesens ist der Sinn die unverzichtbare treibende Quelle seiner Existenz.

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Nikolai Fjodorowitsch Fjodorows Verhältnis zu Gott war tief
religiös und christlich-orthodox geprägt, aber auf eine höchst eigenwillige, aktive Weise, die ihn von traditionellen Theologen unterschied. Er war kein Atheist, sondern sah seine Philosophie als radikale Form der Umsetzung christlicher Gebote.
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Fazit Ihres Einwands:
Der Begriff „Evolution“ ist für das, was Fjodorow eigentlich meint, fast zu schwach und zu belastet mit der Vorstellung eines passiven Ablaufs. Was er fordert, ist die Beendigung der Evolution durch die schöpferische Tat. Er will die Herrschaft der Biologie durch die Herrschaft der Ethik und des Geistes ersetzen. Das ist in der Tat ein kategorialer Bruch, kein bloßer Fortschritt auf einer bestehenden Linie.

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